CD-Cover anfertigen

Ich erstelle mir meine Covers für Jewel Cases folgendermaßen:

Arbeiten am PC

 

Zuerst scanne ich das Cover der LP ein. Da dieses quadratisch und üblicherweise größer ist als die Standard-Fläche eines Scanners, benötige ich dafür vier Durchgänge.

Am neben stehenden Beispiel habe ich angedeutet, wie ich die Scans anlege.

Diese vier Bilder werden dann anschließend im Grafikprogramm zu einem quadratischen Cover zusammen gefügt.

Inzwischen bin ich sogar oft dazu übergegangen, einfach ein Foto mit der Digitalkamera zu schießen. Dann ist lediglich zu beachten, dass das Cover gut ausgeleuchtet ist und dass keine Spiegelungen oder Reflexionen auf dem Foto erkennbar sind. Das Bild schneide ich bei diesem Verfahren mittels Grafikprogramm (z. B. IrfanView oder Paint Shop Pro) quadratisch aus.

Genau so verfahre ich auch mit der Rückseite der Vinyl-LP.

Als Ergebnis habe ich nun „Front“ und „Back“, also Vorder- und Rückseite des Albums als Grafik vorliegen.

 

 

Ich lade meine Vorlage in Powerpoint oder Open Office Impress und füge die Vorder- und Rückseite ein. Die „magnetischen“ Raster in den Vorlagen machen die Justage zu einer leichten Angelegenheit.

 

So könnte das Ergebnis aussehen. Dieses drucke ich aus und schneide an den rot gestrichelten Markierungen entlang.

So erhalte ich den Teil, der in den vorderen Deckel des Jewel-Case eingelegt wird.

 

Für die Rückseite habe ich zwei alternative Verfahren. Entweder ich nehme die eingescannte Rückseite und füge sie hier nochmals ein. Da LPs aber quadratisch sind und die Jewel-Cases ein leicht rechteckiges Format haben, führt das zu leichten Verzerrungen. Wenn das nicht stört, ist man schon fertig.

Alternativ kann man auch einfach die Tracklist direkt in die Vorlage eintragen.

Nicht vergessen, noch die Seiten des Jewel-Case zu beschriften, damit man auch im Regal ablesen kann, um welches Album es sich handelt. Ich habe in der Vorlage ein rotes Symbol „LP“, das signalisiert, es handelt sich um eine digitalisierte Vinyl-Platte.

 

 

So könnte das Ergebnis aussehen, wenn man die LP-Rückseite leicht gedehnt einfügt. In den meisten Fällen ist das optisch absolut okay.

Auch hier wird die fertige Rückseite ausgedruckt und an den hier rot gestrichelt dargestellten Linien ausgeschnitten.

 

Die Handarbeit

 

Jetzt hat man also die Einleger für den Deckel des Jewel-Case und für den Boden oder die Rückseite.

 

Der Einleger für den Deckel muss noch gefaltet werden. Netter Nebeneffekt bei meiner Vorlage: Die nach hinten gefalteten Teile machen den Ausdruck etwas dicker und stabiler. So rutscht er nicht aus dem Deckel raus.

Wer will, kann natürlich auch die Ausdrucke auf stärkerem Papier oder dünnem Karton machen und dann statt zu falten direkt das Cover ausschneiden.

Die fertigen Einleger nur noch ins Jewel-Case einlegen.

Fertig.

 

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